Der Untergang von Borussia Dortmund

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    • Der Untergang von Borussia Dortmund

      Hier mal ein Bericht f?r alle au?en stehende, denn die Situation ist schlimmer als es momentan aussieht, ich wei? nicht welcher trainer das noch richten soll bis zum saisonende


      "Keine Lust auf Arbeit"


      Dortmund (wl) - Was die Ruhr Nachrichten bereits am Montag berichtet hatten, wurde jetzt zur Gewissheit: Borussia Dortmunds Trainer J?rgen R?ber (53) schmiss freiwillig die Brocken hin. Am Nachmittag erreichten wir den desillusionierten Coach schon nicht mehr im Ruhrpott, sondern in seiner Heimat Berlin.



      Herr R?ber, hat die kurze Verweildauer beim BVB Ihrer Karriere geschadet?
      R?ber: Das kann man als Au?enstehender so sehen. Menschen, die sich mit dem Fu?ball auskennen, wissen, was ich f?r eine schwierige Aufgabe hatte. Ich will nicht nachkarten, aber ich habe auch keinen Bock, mich an die Wand nageln zu lassen!

      Wie lauten Ihre Gr?nde f?r den sportlichen Niedergang?
      Das ist komplex. Wir k?nnten ?ber Qualit?t sprechen, ?ber Verletzungen, Sperren, aber auch ?ber die Mentalit?t einiger Spieler. Alles zusammen ergibt eine Mischung, die dazu gef?hrt hat, dass ich sage: Ich habe mich in Dortmund selbst nicht wieder erkannt, und die Profis haben mich nie richtig kennen gelernt.

      Erkl?ren Sie uns das?
      Ich hatte im Training oft ein Schei?-Gef?hl im Magen. Es hat mir gesagt: Schick' diesen oder jenen in die Kabine. Er soll sich umziehen, wenn er keine Lust auf Arbeit hat. Ich h?tte manchen Profi knallhart aus dem Kader streichen sollen ? jedenfalls habe ich h?ufig dar?ber nachgedacht.

      Sie h?tten's tun k?nnen.
      Wie denn, wenn ich kaum Personal habe? Ich bin mit 16 Leuten nach Hannover gefahren. Vielleicht h?tte ich es trotzdem tun sollen. Ich kam zum BVB, um Spa? zu haben. Ich habe erlebt, wie die Leute mit dem Klub leiden. Aber ich glaube, das hat nicht jeder Spieler verinnerlicht, manch einer hat meine von Anfang an auf sechs Monate befristete Amtszeit vielleicht als Alibi benutzt. Ich hoffe, meinem Nachfolger gelingt die Rettung. Ganz ehrlich!

      Es gibt gro?e Namen beim BVB ? Metzelder, W?rns, Kehl ? aber es sind zurzeit eben nur Namen, die gro? sind. Alle drei fl?chten sich in Ausreden oder glauben wie Metzelder, dass f?r sie nur vier, f?nf Topklubs in Europa in Frage kommen...
      Das ist richtig.

      Sie selbst haben Metzelder immer als Kopf des Teams bezeichnet. Ein Fehler?
      Ich habe ihn anfangs anders eingesch?tzt. Heute will ich es mal so ausdr?cken: Im Training laufe ich immer vorne weg, ab und an st??t der Kringe dazu. Metzelder l?sst sich lieber ans Ende zur?ckfallen.

      Das hei?t, Sie sprechen ihm und anderen die Vorbildfunktion im Training ab.
      In der letzten Woche konnten Metzelder und Kehl zumeist nicht trainieren. In der Freitags-Einheit habe ich dann Zehn gegen Acht spielen lassen. Aber die beiden wollten nach einer Woche ohne Kugel am Fu? lieber ein bisschen laufen. Stellen Sie sich das vor. Ich musste sie umstimmen.

      Es folgte das Bochum-Spiel. Und all die Ausreden.
      Ich kann's nicht mehr h?ren! W?rns schiebt die Schuld auf das Mittelfeld. Wo war er in den letzten Wochen? Bei den Gegentoren? Wo war er in Bochum?

      Die Kritik am ersten Gegentor hat vornehmlich Philipp Degen abbekommen.
      Unglaublich, den schei?en sie am Ende ja immer alle zusammen. Dabei war Philipp die ?rmste S...

      Weil Kehl nicht auf den Ballf?hrenden geht und Degen ins Laufduell mit W?rns' Gegenspieler gezwungen wird?
      Genau. Philipp konnte nichts machen, allenfalls Rot sehen. Und dann wird er f?r seinen Rettungsversuch noch angeschissen.
      Was werfen Sie sich vor?
      Ich h?tte Brzenska statt W?rns spielen lassen sollen. Und ich h?tte Kehl nicht bringen d?rfen. Er kann die kurzen, aggressiven Wege zurzeit noch nicht gehen. Ich habe mich beeinflussen lassen, weil mir jeder erz?hlt hat, wie wichtig diese Namen f?r das Team sind.

      Welche BVB-Profis sind f?r Sie ? rein charakterlich ? ?ber jeden Zweifel erhaben?
      Kringe. Aber auch Brzenska. Sie h?ngen sich immer rein, hauen voll dazwischen. Auch wenn fu?ballerisch viel schief l?uft.

      Ihr Co-Trainer hat sich am Samstag in der Mixed-Zone mit Torh?ter Roman Weidenfeller gefetzt. Warum?
      Bernd Storck ist eine ehrliche Haut. Weidenfeller soll in einem Interview auf die sinngem??e Frage, welche Schuld der Trainer an der Misere trage, erst geschwiegen und dann gesagt haben, dass er sich nicht den Mund verbrennen wolle.

      Daraufhin hat Storck Weidenfeller gesagt, er h?tte "keinen Arsch in der Hose".
      Und Roman wollte, dass Storck das vor versammelter Truppe wiederholt.

      Hat er es getan?
      Nat?rlich.

      Quelle
    • tja da sieht man mal wieder wie du da drin steckst ;) TvH hab abgesagt er w?rd nur ab sommer was machen was auch verst?ndlich ist. und noch eine notl?sung kann ein verein wie borussia dortmund niemandem anbieten doll wird wohl f?r mehr als 2 jahre bleiben das wird aber alles morgen fr?h um 10:30 bekannt gegeben denke mal das n-tv die pressekonferenz zeigen wird